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Gott suchen |
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Geht es Ihnen auch so? Oft fühlt man sich weit weg vom Glauben. Das Leben mit seinem Alltag und seinen Sorgen schlägt zu. Es scheint wie eine Bootsreise zu sein – eben noch auf dem Wellenkamm und dann kommt schon das nächste Wellental. Aber da ist mehr. Nicht nur die Hoff-nung darauf, dass der nächste Wellenkamm folgt und es schon wieder aufwärts gehen wird. Wir können und dürfen Gott suchen, ihm begegnen und uns überraschen lassen. Das gibt Mut durch die Täler zu gehen. Mir persönlich gibt es viel Kraft zu wissen, auch im weit weg sein von Gott, wird er mich wieder überraschen, ganz nach dem Motto: “Ach Herr, Dich hätte ich ja jetzt nicht hier erwartet – schön dass Du da bist!“ Doch wie und wo kann man suchen? In der Natur, in der Ruhe, im Denken und Wissen sammeln über den Glauben. Aber reicht das? Jesus hat uns den wichtigen Hinweis gegeben: „wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen“. Es sind die Begegnungen mit Menschen, die am tiefsten bewegen – bei aller Bewunderung für Gottes Natur und bei allem meditieren in der Stille. Zur Vorkonfirmandenfreizeit haben wir jeden Abend bewegende Andachten gefeiert, uns über das Leben ausgetauscht und in 2 Tagen zusammen gemerkt – da ist doch etwas! Auch im Friemarer Jugendclub gibt es nächtliche Gespräche über Sinn und Unsinn von Glauben. Was bleibt? Lassen Sie uns begegnen in den Dörfern, über Dorfgrenzen hinweg, in Freud und Leid. Und lassen Sie uns wirklich ständig umschauen, nach den Menschen, die uns brauchen und sie bedingungslos einladen – so wie es Jesus getan hat. Ihr Hans – Andreas Heimler |
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Lust auf Kirche |
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Zum zweiten Mal hat der Kirchenkreis Gotha einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem Gemeinden ihre kreativen, neuen, missionarischen Projekte vorstellen und einreichen sollten: die drei Besten wurden mit dem Preis "Lust auf Kirche" prämiert. Nachdem im vergangenen Jahr der Kirchengemeindeverband mit seinem Herbstferienprojekt "Zeitreise" (Kinder entdecken u.a. Kirchen im Fahner Land und lernen etwas über Baustile, Epochen und Geschichte: Rückfrage: Wissen Sie, wo der älteste Taufstein im Fahner Land steht?) schon einmal als besonders bemerkenswert in der Frühjahrskreissynode 2011 in Gotha erwähnt wurde, hat es nun dieses Jahr für den zweiten Preis gelangt. Barbara von Saal und Brunhilde Schmidt von der Kirchgemeinde Molschleben haben stellvertretend für viele andere Helfer diesen Preis entgegen genommen für das Projekt "Camp der Begegnung", das im Sommer 2011 im Pfarrhof Molschleben statt fand. Ein Pfarrhaus/hof/garten wird zum Zentrum des Kirchengemeindeverbandes und zum Ort, wo Geschichte(n) erzählt wird, Jung und Alt beisammen sind und diverse kulturelle und kreative Angebote stattfinden. Es wird weiter gehen: Auch in diesem Sommer findet "Camp der Begegnung" wieder statt: Lassen Sie sich diesen Höhepunkt nicht entgehen! |
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Das besondere Osterei |
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Er war neun Jahre alt und ging in eine Kindergottesdienstgruppe von Achtjährigen. Achtjährige können sehr grausam sein. Philip war in seiner Gruppe nicht willkommen. Nicht nur, weil er älter war. Er war „anders“. Philip wies das Down-Syndrom auf mit seinen offensichtlichen Merkmalen: die charakteristische Gesichts- und Augenform, ein verlangsamtes Reaktionsvermögen und verschiedene Symptome von Entwicklungsstörungen. Ostermorgen Am Sonntag vor Ostern brachte der Kindergottesdienstleiter ein paar Kunststoff-Eier mit, die sich in der Mitte öffnen ließen. Jedes Kind erhielt eines dieser Eier. An diesem wunderschönen Frühlingstag sollten die Kinder nach draußen gehen, jeder für sich Symbole für „neues Leben“ suchen und diese in ihre Eier legen. Dann sollten die Kinder zurückkommen, ihre Eier öffnen und den anderen ihr Symbol für „neues Leben“ erklären. Mit großer Begeisterung machten sich die Kinder an die Arbeit. Nach erfüllter Aufgabe scharten sie sich um den Kindergottesdienstleiter und legten ihre Eier auf den Tisch. Der Leiter begann, sie eines nach dem anderen zu öffnen. Ein Kind hatte eine Blume gefunden. Alle Kinder freuten sich über das Symbol für neues Leben. In einem anderen Ei befand sich ein Schmetterling. „Wunderschön“, sagten die Mädchen. Und Achtjährigen fällt es oft schwer, „wunderschön“ zu sagen. In dem nächsten Ei lag ein Stein. Einige Kinder lachten. „Das ist verrückt!“, sagte eines der Kinder. „Wie kann ein Stein ein Symbol für neues Leben sein?“ Sofort meldete sich ein Junge: „Das gehört mir. Ich wusste, das alle anderen Blumen, Blätter, Schmetterlinge und so etwas suchen würden, darum habe ich einen Stein hineingetan, um etwas anderes zu haben.“ Lebendige Hoffnung Der Kindergottesdienstleiter öffnete das letzte Ei. Es war leer. „Das ist nicht fair“, beschwerte sich jemand. „Das ist aber blöd“, meinte ein anderes Kind, „wir haben uns alle solche Mühe gegeben!“ Der Leiter spürte, wie ihn jemand an seinem Hemd zupfte. Es war Philip. Er sah zu ihm auf und sagte: „Das gehört mir. Ich habe das extra gemacht. Ich habe neues Leben, weil das Grab leer ist.“ Von diesem Tag an gehörte Philip zur Gruppe. Die anderen Kinder nahmen ihn an. Das, was ihn anders machte, wurde nie wieder erwähnt. Diese Hoffnung stirbt nicht Philips Familie wusste, dass ihm kein langes Leben beschieden sein würde; zu vieles stimmte mit seinem kleinen Körper nicht. Im Sommer bekam Philip eine Infektion und starb kurz danach. Am Tag seiner Beerdigung wurden die achtjährigen Jungen und Mädchen seiner Kindergottesdienstgruppe mit der Realität des Todes konfrontiert. Sie zogen am Sarg des Jungen vorbei – ohne Blumen. Neun Kinder legten zusammen mit ihrem Kindergottesdienstleiter ein Geschenk auf den Sarg ihres Freundes – ein leeres Ei. Und es war, als hörten sie noch einmal, was der Junge damals sagte:„Ich habe neues Leben, weil das Grab leer ist!“ Paul Harvey
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Kalender 2012 |
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Aus Anlass des 10. Geburtstages unseres Kirchgemeindeverbandes wurde ein Kalender im A5 Format erstellt, welcher in jedem der Pfarrämter für einen Unkostenbeitrag von 4,00 € erhältlich ist. Auf jedem Monatsblatt ist jeweils eine Kirche unseres Kirchgemeindeverbandes sowie ein Monatsspruch; feststehende Termine in unseren Gemeinden wurden im Kalendarium bereits eingetragen. |
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Christenlehre |
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Gemeinde
| Klasse | Tag | Uhrzeit | Ort |
| Friemar, Tröchtelborn, Pferdingsleben, Molschleben, Eschenbergen, Ballstädt |
1-4 |
Mittwoch |
16.30 -17.30 Uhr |
Pfarrhaus Friemar |
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Friemar, Tröchtelborn, Pferdingsleben, Molschleben, Eschenbergen, Ballstädt
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5-6 |
1 mal monatlich |
10.00 - 13.00 Uhr |
Pfarrhaus Molschleben |
| Pfarramtsbereich Bienstädt: Kinder werden persönlich eingeladen |
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