Die geschenkte Zeit Druckbutton anzeigen? E-Mail

 „Die Tage werden länger“, sagt man, obwohl es eigentlich nicht stimmt: auch im Frühjahr und Sommer haben die Tage 24 Stunden, wie im Herbst und Winter. Dennoch bekommen wir jetzt gefühlt viel mehr Zeit geschenkt als im Winterhalbjahr. Weil es länger hell ist, weil man mehr draußen sein und in Haus, Hof und Garten viel mehr erledigen kann. Gleichzeitig haben wir gerade in den letzten Wochen und Monaten bei so vielen Trauerfeiern wieder schmerzhaft vor Augen geführt bekommen, dass die Sanduhr läuft und läuft und läuft...  Wie ist das also mit unserer Zeit, was machen wir mit ihr und wie füllen wir sie?
Der Apostel Paulus schreibt an einer Stelle über die Zeit: Kaufet die Zeit aus; denn es ist böse Zeit (Epheser 5, 16) Er mahnt die Gemeindeglieder, sich nicht einfach im Strom der Masse mittreiben zu lassen; mahnt, nicht gedankenlos und genusssüchtig in den Tag hinein zu leben; mahnt, nicht den „Werken der Finsternis“ anzuhängen, sondern als „Kinder des Lichtes“ zu leben. Und er beschreibt, dass die „Frucht“ des Lichtes in Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit besteht. Schaue ich mich heute um, dann muss man wohl manchmal von einer „bösen Zeit“ sprechen, voller Ungerechtigkeit(en), Härte und Lüge. Es ist also Wachsamkeit geboten,  womit ich meine  (Lebens-) Zeit fülle, wem ich nachlaufe und wem nicht. Kaufet die Zeit aus – heißt für mich übertragen – denk mal einen Moment nach, wem du deine (Lebens-) Zeit widmest und wem nicht. Ist wirklich alles so wichtig und notwendig, wie es scheint? Muss ich tatsächlich auf so vielen „Hochzeiten tanzen“? Oder ist es nicht vielleicht an der Zeit, noch einmal genauer hinzuschauen, was von dem, was ich tue, tatsächlich der Wahrheit, Gerechtigkeit und Güte dient. Um dann vielleicht plötzlich glücklicherweise festzustellen: Mir wird doch tatsächlich mehr Zeit geschenkt.
                                                 Eine gute, gesegnete Zeit wünscht Sebastian Zweynert

 
Rückblick Regionalkonferenz in Gräfentonna Druckbutton anzeigen? E-Mail

Kirchenälteste und interessierte Gemeindeglieder sind seit Februar diesen Jahres in unserem Kirchenkreis eingeladen, sich an einem Prozess zu beteiligen, der klären will, wie zukünftig die Arbeit in den Regionen unseres Kirchenkreises angesichts möglicher weiterer Personaleinsparungen aussehen kann. In unserer Region, die neben dem Kirchengemeindeverband „Fahner Land“ die Pfarrämter Gräfentonna und Herbsleben umfasst, fand nun eine erste Regionalkonferenz in Gräfentonna statt. Unter der Leitung und Moderation zweier Gemeindeberater waren wir eingeladen  zu überlegen, welche Besonderheiten, Schätze usw. wir in dieser Region haben, die es auch  Außenstehenden zu zeigen gilt bzw. worauf wir gern und stolz hinweisen können und wollen. Es kam eine Menge zusammen und es stellte sich heraus, dass in den 19 Gemeinden dieser Region sehr viel an Kompetenz und Engagement vorhanden ist und trotz aller Sorgen und allem Ärger viel  Grund zur Freude und zum Dank besteht.
Die nächste dieser, insgesamt vier Regionalkonferenzen findet am 11. Mai, um 19.00 Uhr im Pfarrhaus Großfahner statt und es wäre schön, wenn wir als Kirchengemein-deverband dabei noch stärker vertreten wären.  

 

Herrnhuter Losungen

Samstag, 28. Mai 2016
Gott hat mich erlöst, dass ich nicht hinfahre zu den Toten, sondern mein Leben das Licht sieht.
Gott hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft.
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